Viele Interessenten zögern mit der Anfrage, weil sie glauben, erst eine Zeichnung oder exakte Maße zu brauchen. Die gute Nachricht: Für ein erstes Angebot reichen drei einfache Angaben, die Sie in zehn Minuten selbst ermitteln.
Maß 1: Höhe von Boden zu Boden
Gemessen wird von der Oberkante des fertigen Fußbodens unten bis zur Oberkante des fertigen Fußbodens oben – nicht bis zur Decke. Dieses Maß bestimmt die Stufenzahl und damit die gesamte Geometrie der Treppe.
Bei Außentreppen gilt dasselbe Prinzip: vom Gelände- oder Plattenniveau unten bis zur Oberkante des Zugangs oben.
Maß 2: Verfügbarer Platz
Messen Sie die Fläche, die die Treppe einnehmen darf: Länge und Breite des Bereichs, bei Deckenöffnungen auch deren Maße. Ein Zollstock-Foto mit sichtbarer Skala hilft uns oft mehr als eine lange Beschreibung.
Maß 3: Gewünschte Laufbreite
Als Richtwerte: 80–90 cm sind komfortabel für Wohnhäuser, 100 cm und mehr wirken großzügig, Nebentreppen kommen mit 70–80 cm aus. Nennen Sie einfach Ihren Wunsch – wir prüfen, was am Einbauort sinnvoll ist.
Dazu: Fotos vom Einbauort
Drei bis fünf Fotos reichen: der Bereich, wo die Treppe stehen soll, aus zwei Blickwinkeln, dazu der Ankunftsbereich oben. Bei Außentreppen zusätzlich die Fassade mit Umgebung.
Mit diesen Angaben erstellen wir eine erste realistische Einschätzung. Die exakten Fertigungsmaße nehmen wir später beim Aufmaß vor Ort – das gehört zum Auftrag und kostet Sie nichts extra.
Häufige Fragen
Was, wenn ich mich vermesse?
Kein Risiko: Gefertigt wird ausschließlich nach unserem Aufmaß vor Ort. Ihre Maße dienen nur der ersten Einschätzung.
Kann ich auch ohne Maße anfragen?
Ja – Fotos und eine kurze Beschreibung reichen für den Einstieg. Die Höhe von Boden zu Boden macht die Einschätzung aber deutlich genauer.